Anfrage an das Kieler Schloss

Wir sind gespannt auf die Antwort.

Wir haben heute die Betreiber des Kieler Schlosses aufgefordert die geplante Veranstaltung der AfD am nächsten Freitag abzusagen.

Hier der Text des Briefes:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus Schleswig-Holstein“, fordern Sie auf, der „Alternative für Deutschland“ (AfD) die Nutzung der Räumlichkeiten des Kieler Schlosses zu verwehren.

Die AfD steht für eine menschenausgrenzende und menschenfeindliche Politik. Ihre Mitglieder hetzen öffentlich gegen Minderheiten, insbesondere gegen Flüchtlinge.

Die Stadt Kiel steht für Weltoffenheit, nicht nur zur Kieler Woche. Im Kieler Schloss treten Künstler*innen aus vielen Teilen der Welt auf, Orchester bestehen aus Menschen vieler Kulturen, und sie bieten gemeinsam höchsten Kunstgenuss.

Das alles steht im klaren Gegensatz zu den Zielen und der Politik der AfD. Die Hotelkette des Maritim hat nach massiven Protesten und einem großen Imageverlust zur Kenntnis genommen, das für so eine Politik in ihren Häusern kein Platz ist.

Stellen Sie sich auf die Seite der Solidarität und der Menschenwürde, gegen den Auftritt von Frauke Petry in Kiel, und untersagen Sie der AfD die Nutzung ihrer Räume.

Mit freundlichen Grüßen

Keine AfD im Schloss

Resolution für Schleswig-Holstein

Resolution der Konferenz „Aufstehen gegen Rassismus“ am 10./11.02.2017 in Kiel

Wir sind Menschen aus Gewerkschaften, Parteien, linken Gruppen, aus der Geflüchtetensolidarität, antifaschistischen Gruppen, örtlichen Bündnissen, aus Schulen, Hochschulen, Betrieben sowie Einzelpersonen.
Wir haben zusammen am 10. und 11.02.2017 in Kiel die Konferenz „Aufstehen gegen Rassismus“ durchgeführt.

Mit über 140 Personen haben wir uns am 10.02. auf einer Podiumsdiskussion mit der „Alternative für
Deutschland“ als Akteurin der politischen Rechten und mit den von ihr vertretenen Inhalten befasst.
Wir haben festgestellt, dass die AfD kein plötzlich auftretendes Phänomen ist, sondern vorhandene nationalistische, rassistische, sexistische und andere Ressentiments aufgreift, dass sie nicht umsonst als parlamentarischer Arm der rassistischen Pegida‐Bewegung verstanden wird. Ihre politischen Themen Migration, Familie und Sicherheit stehen für Rassismus, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus, für (Hetero‐) Sexismus und Antifeminismus sowie für soziale Demagogie. Ihre Politik beruht auf Unmenschlichkeit und sozialem Ausschluss, ihre Ideologie ist völkischer Nationalismus.

Wir haben daher beschlossen, dass wir der AfD und ihrer Ideologie entgegentreten werden – an jedem Ort und zu jeder Zeit. Wie, das haben wir am 11.02. in verschiedenen Arbeitsgruppen besprochen:
Wir werden Aktionen der AfD und anderer rechter Akteure im Wahlkampf entgegentreten mit Aktionen des Protestes und des zivilen Ungehorsams. Wir werden auch rassistische Wahlplakate nicht unwidersprochen lassen. Wir wollen bunte, vielfältige, phantasievolle Aktionen, an denen sich viele Menschen beteiligen können. Von unseren Aktionen wird dabei keine Eskalation ausgehen.

Wir werden als Grundlage für unsere Aktivitäten Recherchen durchführen zu Organisationen, Netzwerken, Personen, Aktionen und Positionen der AfD. So werden wir die inhaltlichen Äußerungen der AfD als das entlarven, was sie sind. Wir werden Berichte zu Aktivitäten der AfD und ihres Umfelds sammeln und veröffentlichen.

Wir haben in den letzten Monaten im ganzen Land weit über 100 Menschen zu Stammtischkämpfer_innen ausgebildet und werden das auch in den nächsten Monaten weiter tun, damit Menschen in die Lage versetzt werden, rechter Hetze in der Schule, der Hochschule, im Verein, im Bus oder in der Kneipe entgegenzutreten.

Viele dieser Stammtischkämpfer_innen werden selbst weitere Menschen in diesem Sinne ausbilden.
Wir werden auch im Betrieb gegen Rassismus aufstehen, Kolleg_innen aktivieren und die Solidarität der Beschäftigten organisieren, um jede Form von Diskriminierung am Arbeitsplatz zu unterbinden.

Genauso werden wir dem verbreiteten Hate Speech im Internet begegnen und auch online jede Form von Rassismus, (Hetero‐) Sexismus, Sozialdarwinismus und völkischem Nationalismus bekämpfen – mit Fakten, mit besseren Argumenten, mit Witz und Ironie. Wir werden uns und andere informieren, um Vorurteilen, Gerüchten und „alternativen Fakten“ wirksam entgegentreten zu können.

Wir werden unsere lokalen Kämpfe miteinander vernetzen, damit wir auch im Flächenland Schleswig‐Holstein gemeinsam schlagfertig sind im Kampf gegen die AfD. Wir werden an unseren Orten weitere Menschen ins Boot holen, werden Kontaktpersonen in allen Regionen finden, werden Menschen vor Ort unterstützen mit Expertise, Materialien usw., werden landesweit Informationen über AfD‐Aktivitäten sammeln und teilen.

Wir rufen Menschen im ganzen Land auf, mit uns gemeinsam den Kampf gegen rechte Hetze aufzunehmen:

Informiert Euch und andere! Organisiert Euch! Steht auf gegen Rassismus in jeder Form! Erhebt gemeinsam mit uns Eure Stimme gegen die AfD – und auch gegen alle anderen rassistischen und faschistischen Organisationen!

Wir kämpfen gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft, in der Rassismus und Faschismus keinen Nährboden mehr finden.

Unsere Alternative heißt Solidarität!

Kiel, 11. Februar 2017

Fotos: Rolf Olsowski, Kieler Arbeiterfotografen

Resolution als PDF

Pressemitteilung: 07.02.17 Aktionskonferenz am 10. & 11.02. an der CAU Kiel

Pressemitteilung: Aktionskonferenz „Aufstehen gegen Rassismus“ am Freitag und Samstag (10. & 11.02.) an der CAU Kiel

AktivistInnen wollen gemeinsame Resolution und Aktionen gegen rassistische, antifeministische und autoritäre Hetze im Wahlkampf beschließen.

Am kommenden Wochenende lädt die Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus Schleswig-Holstein“, der Aktivistinnen und Aktivisten aus zivilgesellschaftlichen Initiativen, Gewerkschaften, Parteijugenden und linken Gruppen angehören zu einer landesweiten Aktionskonferenz an die Universität in Kiel ein. Ziel der Kampagne ist es, sich in den kommenden Wahlkampf einzumischen. „Schon jetzt greifen rechte und rassistische Parolen immer weiter um sich. Vor allem für den kommenden Wahlkampf befürchten wir auch in Schleswig-Holstein eine weitere Verrohung der Auseinandersetzung.“, erläutert Pressesprecher Dietrich Lohse.

Ziel der Konferenz sei es, Menschen, die diesen Rechtsruck nicht unwidersprochen lassen wollen, zusammen zu bringen. „Wir wollen allen Menschen einen Ort bieten, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, aber auch gegen antifeministische und autoritäre Positionen aussprechen. Zusammen wollen wir diskutieren und eine gemeinsame Strategie für den anstehenden Wahlkampf entwickeln.“

Dass ein Hauptaugenmerk dabei momentan auf der AfD als aktuell bedeutendstem Akteur jenes Rechtsrucks liegt, sei selbsterklärend, sagt Lohse. „Aber auch Mitglieder anderer Parteien vertreten ausländerfeindliche und rassistische Positionen öffentlich. Wir werden all jenen, die versuchen mit Hass, Vorurteilen und Ressentiments auf Stimmenfang zu gehen, den Kampf ansagen.“, so Lohse weiter.

Den Auftakt der Konferenz bildet eine Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Bewegung zum Thema „Aufstieg und aktueller Stärke der AfD“. Angekündigt sind unter anderem der Sozialwissenschaftler und Publizist Sebastian Friedrich, der seit mehreren Jahren zum Thema AfD forscht. Am Samstagmorgen diskutieren ExpertInnen aus Kiel über die „Markenkerne der AfD“. Neben Prof. Dr. Melanie Groß werden auch Dr. Vassilis Tsianos (beide FH Kiel) und Malte Schweia (Uni Kiel) auf dem Podium sitzen.

„Im Anschluss an die Diskussionen wollen wir zusammen mit den anderen Teilnehmenden unterschiedliche Aspekte der kommenden politischen Auseinandersetzung und unserer Strategie erarbeiten und diskutieren.“, so Lohse. So werden Workshops wie „Wahlkampfaktionen: Strategien zum Umgang mit rechten Aktionen im Wahlkampf“ oder „Counter-Hate-Speech: rechter Hetze im Netz begegnen“ angeboten.

Die Aktionskonferenz wird unterstützt von:

AStA Kiel

Die Linke Schleswig-Holstein

DKP Kiel

FÖRDErverein des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein

GEW Schleswig-Holstein

interventionistische Linke Kiel

IG Metall Kiel Neumünster

JUSOS Schleswig-Holstein

Linksjugend [’solid]

Lokaler Aktionsplan Kiel

ver.di Bezikr Kiel-Plön

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen Schleswig-Holstein

Wilhelm-Strech-Fonds e.V.

Pressekontakt: Dietrich Lohse presse@agr-sh.de

Die Konferenz für Schleswig-Holstein steht

Als erstes wollen wir euch noch ein frohes Neues Jahr wünschen.
Es wird ein Jahr, in dem wir uns weiterhin mit rassistisch motivierten angriffen, rechten Demonstrationen und fremdenfeindlichen Parolen konfrontiert sehen werden. Es wird ein Jahr, in dem sowohl ein neuer Land-, als auch ein neuer Bundestag gewählt werden wird. Nach wie vor befinden wir uns in einer Situation, in der sich reaktionäre Positionen auf dem Vormarsch befinden. Aber auch der Widerstand gegen jene, die diese Positionen Vertreten, hat sich in den letzten Monaten immer weiter organisiert.
Ob bei Protesten gegen Veranstaltungen der AfD oder den zahlreichen Stammtischkämpfer_innen Ausbildungen: Immer wieder und immer häufiger stehen Menschen in Schleswig-Holstein auf gegen Rassismus.
Das ist eine Beobachtung, die uns Hoffnung schöpfen lässt.
Jedoch sehen wir uns schon bald mit einem Wahlkampf konfrontiert, in dem Rechte und Rassist_ innen koordiniert und mit allen Mitteln versuchen werden ihre menschenverachtenden Positionen öffentlich und offensiv zu vertreten.
Nun gilt es, sich zusammenzuschließen und gemeinsam zu kämpfen!
Wir stehen für eine offene und gerechte Gesellschaft. Wir lassen nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Unser Ziel ist es, den Rassist_innen in Schleswig-Holstein in diesen Wahlkämpfen entschieden entgegenzutreten. Von Flensburg bis Geesthacht, von Westerhever bis Lübeck werden wir aufstehen, wenn Rassist_innen ihre Stimme erheben.
Alle Menschen, die nicht tatenlos sein wollen, sondern Rassist_innen dort widersprechen möchten, wo sie ihre Stimme erheben, laden wir herzlich zur

**Aktionskonferenz am 10. und 11. Februar 2017 nach Kiel ein**

Wir wollen uns mit euch austauschen, einander kennenlernen. Gemeinsam wollen wir eine Strategie für die nächsten Monate bestimmen, wir wollen diskutieren und voneinander lernen. Dafür haben wir folgendes Programm für euch vorbereitet:

Freitag 10.02.17 19:30 Uhr

Diskussion: Zum Aufstieg und aktueller Stärke der AfD
mit Anna Diegelmann, Lothar Galow-Bergemann, Sebastian Friedrich, Peter Birke, Maike Zimmermann

Samstag 11.02.17

10:00 Uhr: Begrüßung

10:30 Uhr: Diskussion – Markenkerne der AfD
mit Melanie Groß, Vassilis Tsianos, Malte Schweia, Maike Zimmermann

12:00 Uhr: Workshopphase I

  • Wahlkampfaktionen: Strategien zum Umgang mit rechten Aktionen im Wahlkampf
  • Regionale Vernetzung: lokale Kämpfe regional verbinden
  • Recherche zum AfD Wahlkampf: Konzepterarbeitung für einen Watchblog
  • Argumentationstraining: rechten Parolen inhaltlich fundiert widersprechen
  • Aufstehen gegen Rassismus im Betrieb – Position am Arbeitsplatz beziehen
  • Counter-Hate-Speech: rechter Hetze im Netz begegnen
  • Materialien und Informationen: Wie erreichen wir ein Flächenland?

13:30 Uhr: Mittagspause

14:30 Uhr: Workshopphase II

16:00 Uhr: Pause

16:30 Uhr: Plenum – Vorstellung der Ergebnisse

18:00 Uhr: Pause

18:30 Uhr: Plenum – Gemeinsame Resolution

Wir Bitten euch diese Einladung an eure Freund_innen und Bekannten weiterzuleiten und im Rahmen eurer Möglichkeiten zu bewerben.

Um die Aktionskonferenz noch besser Planen können, bitten wir euch nach Möglichkeit um eine Anmeldung unter  https://www.agr-sh.de/anmeldung/

Für alles weiter sind wir für euch unter den unten angegebenen Kontaktdaten erreichbar.

Wir sehen uns im Februar!

Flyer zur Aktionskonferenz (PDF)

Veranstaltungort:
CAU Kiel
Gebäude: OS75
Olshausenstr. 75
24118 Kiel
 
Buslinien: 6, 61, 62
Haltestelle: Bremerskamp
 
Das Bündnis AgR schließt Angehörige und Sympathisant_innen von NPD, AfD und ihren Jugendorganisationen sowie der Identitären Bewegung und Kameradschaften ebenso wie Personen, die uns als Teilnehmer_innen rechter Demonstrationen bekannt sind von der Veranstaltung aus.

Wir danken für die Unterstützung der Konferenz:

AStA Kiel AStA Kiel
Die Linke Schleswig-Holstein Die Linke Schleswig-Holstein
DKP Kiel
FÖRDErverein des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein FÖRDErverein des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein
GEW Schleswig-Holstein GEW Schleswig-Holstein
IG Metall Kiel-Neumünster IG Metall Kiel-Neumünster
interventionistische Linke Kiel
JUSOS Schleswig-Holstein JUSOS Schleswig-Holstein
Linksjugend ['solid] Linksjugend [’solid]
Lokaler Aktionsplan Kiel Lokaler Aktionsplan Kiel
ver.di Bezirk Kiel-Plön ver.di Bezirk Kiel-Plön
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der AntifaschistInnen Schleswig-Holstein Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen Schleswig-Holstein
Wilhelm-Strech-Fonds e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

StammtischkämpferInnen

10.000 StammtischkämpferInnen bis zur Bundestagswahl 2017!

Was sind StammtischkämpferInnen?

Die Erfolge der Alternative für Deutschland gehen einher mit einem gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck in vielen Bereichen.

Wir alle kennen das: In der Diskussion mit dem Arbeitskollegen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

Dazu wollen wir in Trainings uns mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den Parolen der AfD und ihrer Anhänger Paroli zu bieten, wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen und für solidarische Alternativen zu streiten statt für Ausgrenzung und Rassismus.

Eine StammtischkämpferInnen-Schulung umfasst ein Tagesseminar und dauert 6 Stunden (Pausen eingerechnet). Für diejenigen, die sich erstmal einen Eindruck verschaffen wollen oder nicht so viel Zeit haben, bieten wir auch eine 90-minütige Einführung an.

Wie werde ich Stammtischkämpferin bzw. Stammtischkämpfer?

Wir starten am 13. November 2016 für Schleswig-Holstein mit der Ausbildung. Weitere Termine werden folgen. Die nächsten Termine findest du hier im Kalender, bei Facebook unter https://www.facebook.com/aufstehen.sh/ oder im Aufstehen Netzwerk.
Oder du fragst einfach unter stammtisch@agr-sh.de nach.

Wie kann ich selbst eine StammtischkämpferInnen-Ausbildung organisieren?

  1. Überlege dir Datum und Ort an dem die Ausbildung stattfinden soll, ob es eine 90-minütige Einführung oder eine 6-stündige StammtischkämpferInnen-Ausbildung sein soll und wie viele TeilnehmerInnen ungefähr erwartet werden.
  2. Schreibe eine Mail an stammtisch@agr-sh.de, um zu fragen, ob an diesem Datum ein Teamer oder eine Teamerin für die Ausbildung bereit steht.
  3. Nach einer Zusage: trage die Ausbildung in das #Aufstehen-Netzwerk ein.
  4. Bewerbe die Veranstaltung in deiner Stadt/in deiner Organisation

Wie werde ich selbst Teamerin bzw. Teamer für die StammtischkämpferInnen-Ausbildung?

Wir bieten regelmäßig Schulungen an, um Teamerinnen und Teamer auszubilden. Informiere dich einfach im #Aufstehen-Netzwerk oder schreibe eine Mail an stammtisch@agr-sh.de.

Aufstehen gegen Rassismus

Fast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.

Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende.

Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.

Deine Stimme gegen rechte Hetze

Wir wollen dem ein Ende machen. Wir greifen ein, wenn Rassistinnen und Rassisten Menschen in unserer Mitte attackieren. Menschenverachtender Stimmungsmache gegen Geflüchtete, Musliminnen und Muslime, Roma und Romnija, Sinti und Sintiza, Jüdinnen und Juden treten wir entgegen.

Wir wehren uns gegen Mordanschläge und Pogrome gegen Geflüchtete. Mit Aufforderungen wie zum Schusswaffengebrauch gegen Geflüchtete an der Grenze wird die AfD zum Stichwortgeber für solche Übergriffe.

Wir sind viele. Wir heißen Geflüchtete willkommen. Wir stehen auf gegen den Rassismus von Pegida, AfD, NPD & Co. Wir erheben unsere Stimmen, um in die gesellschaftlichen Debatten einzugreifen, gegen rechten Populismus.

Wir wenden uns gegen Obergrenzen und Grenzschließungen, die Wasser auf den Mühlen der Rassistinnen und Rassisten wären. Wir stehen für eine offene und gerechte Gesellschaft. Wir lassen nicht zu, dass Menschen gegeneinander ausgespielt werden. Wir wollen Solidarität, Zusammenhalt und ein besseres Leben für alle!

Unsere Alternative ist Solidarität

Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Asyl ist Menschenrecht.

Wir wollen verhindern, dass Rassistinnen und Rassisten Raum für ihre Hetze bekommen.

Wir werden uns stark machen für gleiche politische und soziale Rechte für alle Menschen.

Wir werden uns der AfD überall entgegenstellen, ob auf der Straße oder in den Parlamenten.

Überall wo die Rassistinnen und Rassisten von AfD und Co. demonstrieren, sprechen oder auf Stimmenfang gehen, werden wir präsent sein und klar und deutlich sagen: Wir stehen auf gegen Rassismus! Keine Stimme für rechte Hetze!

Dem Verbreiten von Hass setzen wir eine bundesweite antirassistische Aufklärungskampagne entgegen: im Stadtteil, in der Schule, an der Uni, im Betrieb, im Theater, im Konzertsaal – überall!

Wir setzen auf die Aktivität von Vielen. Gemeinsam werden wir klarstellen: Rassismus ist keine Alternative!

Unterzeichne den Aufruf!